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OMS-Forschung-1

 

Europäisches Behandlungsschema:

(Quelle: Prof.Dr. Franz Blaes, Uniklinik Giessen, Dr. Barbara Hero, Uniklink Köln)

 

Da man bisher nur bei ungefähr 50% der Kinder mit OMS ein Neuroblastom findet,

sollte bei der Diagnose von OMS

folgende bildgebende Verfahren durchgeführt werden:

·                   Röntgen Thorax

·                   Szintigrafie (123Iod)

·                   Ultraschall

·                   MRT

 

Es wird vorgeschlagen, alle Kinder die von OMS betroffen sind nach einem zeitnahen einheitlichen Schema zu behandeln.

Dabei sollen sowohl immunsuppressive und immunmodulatorische Medikamente

eingesetzt werden.

Zur Immunsuppression dienen einmal Kortikoide (hier vor allem Dexamethason, da es einige Vorteile gegenüber anderen Cortison-Präperaten hat) bzw. ACTH (wird eher in den USA eingesetzt) oder aber Zytopharmaka (Endoxan/Cyclophosphamid), Immunglobuline wirken immunmodulatorisch.

 

                   Die Therapie lässt sich in zwei Phasen einteilen:

PHASE 1:

Therapie mit Kortikosteroide/ACTH und Immunglobulinen nach festgelegten Europäischen Protokoll

Dexamethason: 20 mg/m2 an 3 aufeinander folgenden Tagen alle vier Wochen für die Dauer eines Jahres

Immunglobuline: 2x 1g/kg, sechs Zyklen jeden Monat, zwei weitere mit einer zweimonatigen Pause

Falls es zu keiner signifikanten Verbesserung nach drei Monaten kommt à Phase 2

PHASE 2:

Zusätzliche Immunsuppression mit Cyclophosphamid (Dexamethason wird beibehalten) 25 mg/kg oder 750 mg/m2,
sechs monatliche Zyklen anschließend drei weitere Dosen jeden zweiten Monat.

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